Ernährung

Ernährung

Ernährung ist wohl eines der größten Themen unserer Zeit. Kaum vergeht ein Tag, an dem nicht ein Bericht im Fernsehen, Radio oder in einer Zeitschrift zu diesem Thema erscheint. Auch gibt es wohl kaum einen Bereich unserer Gesellschaft, der Medizin und der Medien, in welchem so kontrovers mit so extrem unterschiedlichen Meinungen und auch Interessen diskutiert wird. Die meisten interessieren sich aufgrund ihres Körpergewichts dafür, die anderen wegen ihrer Gesundheit und wenige einfach nur so. Dass die Ernährung ein ganz wesentlicher Anteil an unserer Gesundheit hat, liegt wohl auf der Hand: jedes Lebewesen kann nur mit den Nahrungsmitteln dauerhaft gesund bleiben, welche zu der Art seines Stoffwechsels passend sind. Nur die Lebensmittel können für einen Organismus gesund sein, welche ihn nicht unnötig belasten und ihn zugleich ausreichend ernähren.

Was vielen Menschen weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass sich die Ernährung sehr direkt auf unseren Gemütszustand, auf unsere psychische Verfassung auswirkt. Eine gute Ernährung verbessert und stabilisiert unsere Verfassung ganz deutlich. Eine ungute Ernährung macht uns labil und eher depressiv.

Auch bei den Erkrankungen, bei welchen die Ursache nicht im Bereich der Ernährung liegt, findet durch eine deutlich verbesserte Ernährung nahezu immer eine (signifikante) Verbesserung der Erkrankung als auch der Gesamtverfassung statt. Hat man den positiven Effekt einer guten Ernährung erst einmal für ein paar Wochen erfahren, so fällt es einem schwer auf diese „Errungenschaft“ wieder zu verzichten. Um seine Ernährung jedoch in die richtige Richtung umzustellen, bedarf es einiger Erkenntnisse, Information und meist auch konstruktiver Begleitung. Natürlich ist es am sinnvollsten, seine Ernährung möglichst umfangreich auf „gesund“ umzuschalten. Tatsächlich fällt das leichter, als zu viele Kompromisse einzugehen. Zudem stellen sich die Verbesserungen deutlicher ein, was einem sehr hilfreich dabei ist, gut motiviert dran zu bleiben.

Da eine „sehr gesunde Ernährung“ nicht jedermanns Sache ist, gilt es häufiger für den einzelnen Patienten die Balance zwischen „verkraftbarer Alltagstauglichkeit“ und „bestmöglichem positivem Gesundungseffekt“ zu suchen.

Sehr empfehlenswert ist es, wenn man sich einer zeitlich beschränkten Kur unterzieht. Nimmt man sich z.B. vor, dass man sich acht Wochen nur gesund ernährt, so sind auf der einen Seite ganz deutliche Verbesserungen zu erleben, auf der anderen Seite ist es leichter sich auf einen begrenzten Zeitraum einzulassen und die Vorgaben auch tatsächlich konsequent einzuhalten. Danach kann dann auch sehr viel deutlicher selbst erlebt werden, wie störend und krankmachend unsere übliche „Zivilisationskost“ tatsächlich ist. Ist diese Erfahrung an sich selbst gewonnen, so hat sich ein neuer Wissens- und Erfahrungsstand eingestellt. Der persönliche Zugang zu einem selbstverantwortlichen und konstruktiven Umgang mit Ernährung ist nun geschaffen. Nun weiß man wirklich, weshalb und wofür man sich gesund ernährt. Zudem lernen dabei fast alle Menschen während dieser Zeit die Vorzüge und den wunderbaren Genuss von gesunder Nahrung schätzen (Siehe unter Rezepte). So ist es dann keine „Selbstkasteiung“ mehr, sondern ein sich gerne, freiwillig und bewusst Entscheiden für eine Ernährung, die uns körperlich, emotional und geistig fit macht/hält und sehr genussvoll ist.

Die Ernährung ist ein hervorragendes Feld, um auch im Bereich des Bewegungsapparates und der Psyche gut unterstützend zu arbeiten.