Mein Weg

Ein kurzer Abriss meines Wegs

Zu Beginn meiner Arbeit als Heilpraktiker war ich der Auffassung, dass fast jede Krankheit durch eine Veränderung im seelischen Bereich hervorgerufen wird. Aber eben nur „fast“ jede, da es auch Krankheiten aufgrund von äußeren Einwirkungen geben konnte. Als solche „äußeren Einwirkungen“ verstand ich körperliche oder emotionale Verletzungen. Die klassische Homöopathie war damals für mich das Instrument hierfür.

Nachdem ich diese Richtung einige Jahre intensiv verfolgt hatte, wurde mir anhand der Ergebnisse klar, dass es da noch etwas anderes geben muss. Mein Weg führte mich über die psychologische Astrologie hin zur systemischen Arbeit.

   Mein Blickfeld erweiterte sich also in den Bereich der seelisch-karmischen und der familiär-systemischen Richtung. Beide Ansätze brachten mich bei vielen Patienten weiter. Aber dann kam wieder der Punkt, an welchem mir wieder die passenden „Werkzeuge“ bei bestimmten Patienten zu fehlen schienen.

„Das Unbewusste“ wurde nun für mich ein immer anziehenderer Begriff. Damit meine ich diesen Teil, oder diese Art von „Unbewusstem“, zu welchem sich durch Hypnose Zugang bekommen lässt. Ich durchlief zwei sehr verschiedene Hypnose Ausbildungen.   Die erste war suggestiv geprägt: Wie lässt sich das Unbewusste so beeinflussen, dass es im Leben bessere Ergebnisse gibt?
Die zweite Ausbildung ging in eine ganz andere Richtung: Wo finden sich die vergangenen, kindlichen, frühkindlichen, intrauterinen oder vorlebensbedingten prägenden Ereignisse und Traumen, und wie lassen sich diese durch und im Zustand der Hypnose heilen? Es war ein Ansatz zur Psychotherapie in Hypnose mit dem Wissen der Tiefenpsychologie. Auch diese Art von Arbeit half mir immer wieder weiter.

Darauf gab es einen kurzen „Ausflug“ in die Metaebene. Via Channeln suchte ich die Verbindung mit den heilenden und helfenden Wesen der anderen Seite. Diese Phase dauerte etwa ein Jahr und brachte mir einige sehr hilfreiche Ansätze, verblasste dann aber bald wieder.

Die dieser Zeit entstand die Arbeit mit der Unbewussten Schuld. In der Praxis hat sie sich als äußerst hilfreich erwiesen.
Durch die Arbeit mit der unbewussten Schuld kam ich in der Praxis immer intensiver in Kontakt mit sehr verschiedenen Emotionen der Patienten. Da war es sehr hilfreich und naheliegend, sich mit dem Bereich der „energetischen Verfahren“ zu verstärken. Zwar war für diese Situationen auch durchaus die Homöopathie sehr geeignet, dennoch brachte mich die intensive Arbeit mit EFT (Emotional Freedom Techniques) hier deutlich weiter.

Jeder der bisher aufgezählten Therapieansätze brachte auch mich persönlich immer wieder ein Stück weiter in meinem Leben. Obwohl ich doch schon einige Erweiterungen und Veränderungen meiner Überzeugungen und Therapieansätze durchlaufen hatte, blieb ich doch überwiegend im emotionalen, im seelischen und im geistigen Bereich. Dennoch blieben mir auch einige hartnäckigen Beschwerden oder Auffälligkeiten mehr oder weniger erhalten. Das führte mich zur nächsten Etappe.

Schon seit 1995 befasste ich mich immer wieder mit Ernährung und verschiedenen Ernährungsformen. Einige probierte ich aus, immer wieder fastete ich, mal für ein paar Tage, mal für ein paar Wochen. Auch eine Phase von drei Monaten Lichtnahrung durchlebte ich.
   Für fast ein Jahr war ich Metabolic-Balance®-Berater. Dann habe ich einen Ansatz im Bereich der Ernährung gefunden, der nicht nur schlüssig, sondern auch sehr hilfreich zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen ist. Zusätzlich wurde mir klar, dass die viele für unseren Körper unpassende Nahrung ihre Spuren in Form von Verunreinigung hinterlässt. Die Körperreinigung ist dem folgend eine häufig dringende Notwendigkeit, um seinen Gesundheitszustand zu verbessern.
Neben der Ernährung als mehr körperlicher, stofflicher Therapieansatz, wuchs parallel mein Interesse an den sehr physisch bezogenen Behandlungsformen für den Körper. Neben Einblicken in Strain/Counterstrain (SCS) und Myofascial Release erlernte ich gründlich die Arbeit am ISG-Gelenk mit Fehlstellungen der Wirbelkörper.
    Das Flex Taping kann für verschiedene Schmerzen aufgrund von muskulärer Fehlfunktion häufig eine große Unterstützung oder schon die Lösung der Beschwerde sein. Die Schmerztherapie nach HP Burkhard Hock bildet für mich persönlich die bisher letzte Etappe in diesem Bereich.

Die Korrektur von Atlasfehlstellungen ergibt sich aus der vorherigen Entwicklung fast wie von selbst. Sie ist ein konsequenter Schritt, um viele körperliche Beschwerden, aber auch einige Stoffwechselfehlregulierungen erfolgversperchend angehen zu könnne.

Die psychotherapeutische Arbeit erfuhr für mich einen neuen Schwerpunkt durch die Arbeit mit der ganzheitlichen Bild- und Gestalttherapie (BGT). Im Rahmen der BGT-Ausbildung war es mir möglich mich in EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) auszubilden.

Das über die Jahre hinweg gesammelte Wissen und die sich zunehmend entwickelten therapeutischen Fähigkeiten haben sich nach und nach zu einer komplexen Arbeitsweise zusammengefunden und vernetzt. Durch Weiterentwicklung und Anpassung an die persönliche Arbeitsweise entstand so eine neue Therapie-Methode: die sogenannte LUS-Therapie (Lösung von Unbewusster Schuld-Therapie).

   Im Zentrum der LUS-Therapie steht die LUS-Technik, die unmittelbar die Lösung von Unbewusster Schuld ermöglicht .

Das Buch „Die Lösung von Unbewusster Schuld – Wie Unbewusste Schuld unser Leben prägt“ (erschienen im November 2014) beschreibt den für das Auftreten von Unbewusster Schuld zugrunde liegenden Wesenszug von uns Menschen und erklärt die LUS-Technik anschaulich und beschreibt die LUS-Therapie gut verständlich.